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07.04.2012
Verena Stuffer ist am Jochgrimm nicht zu bremsen

Auer, 7. April 2012 – Am heutigen Karsamstag wurde am Jochgrimm der „2Horn Downhill Südtirol Vist Cup“ ausgetragen. Dabei setzte sich bei den Frauen die Grödner Weltcup-Rennläuferin Verena Stuffer durch, während bei den Männern der Österreicher Helmut Lechner die Nase vorne hatte. Vor allem bei den Frauen hatte das beliebte Abfahrtsrennen, welches vom Skiclub Auer unter der Federführung von Christian Haas organisiert wird, Weltcup-Niveau.
Dass Verena Stuffer der Hang am Jochgrimm liegt, das hatte die 27-jährige Grödnerin bereits im Vorjahr angedeutet. Damals stellte sie mit 117,49 km/h die Höchstgeschwindigkeit auf. Heuer waren Stuffers Ski noch besser präpariert, denn wieder stellte sie mit 119,88 Stundenkilometern den absoluten Bestwert auf und stellte in 33,72 Sekunden die Tagesbestzeit auf.
Einen Kategorie-Sieg gab es außerdem auch für Daniela Merighetti, die sich bei den Jahrgängen von 1972-1981 in 34,49 Sekunden vor Nicole Gius und Denise Karbon durchsetzte. Merighetti hatte heuer erstmals ein Weltcup-Rennen gewinnen können. Im Jänner triumphierte sie bei der „Heim“-Abfahrt in Cortina. Heute am Start war auch Hanna Schnarf, die jedoch im Anschluss an das Rennen aus der Wertung genommen wurde. Sie hatte einen Torfehler begangen.
Aufgrund des dichten Nebels musste das Rennen bei den Männern nach wenigen Kategorien und rund 90 von 300 gemeldeten Skirennläufern abgebrochen werden. Dies vor allem, weil die Strecke immer schneller wurde und es bei schlechter Sicht zu riskant gewesen wäre, den 2Horn Cup fortzusetzen. Zuvor hatten OK-Chef Christian Haas und seine Helfer vom Skiclub Auer alles getan, um das Rennen doch noch planmäßig durchzuführen. Sogar der Start wurde weiter nach unten verlegt, doch es half nichts. „Die Gesundheit der Teilnehmer geht in solchen Fällen vor. Wir wollten kein unnötiges Risiko eingehen“, sagte Haas. Peter Fill, der eigens aus Kastelruth angereist war, konnte so gar nicht in das Renngeschehen eingreifen.
Die schnellste Zeit der bis dato gestarteten Athleten stellte der Österreicher Helmut Lechner auf. Der Salomon-Testfahrer kam auf einer verkürzten Strecke nach 28,40 Sekunden ins Ziel und stellte mit rund 111 Stundenkilometern die höchste Geschwindigkeit bei den Männern auf.
„Trotz des Abbruchs war auch die diesjährige Ausgabe des 2Horn Cups ein Erfolg. Der Stimmung im Zielraum hat es jedenfalls nicht geschadet, denn die war wirklich toll. Den Rennläufern hat es gefallen, auch den Weltcupathleten, die hier waren. Sie alle haben versprochen, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein werden“, so Haas abschließend.


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