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08.05.2019
Internazionali d’Italia: Sinner steht im Finale der Pre-Qualifikation

Jannik Sinner hat am Mittwochnachmittag das Finale der Pre-Qualifikation des Masters-1000-Turniers von Rom erreicht. Der 17-jährige Sextner setzte sich, nach einem abgewehrten Matchball im zweiten Satz, gegen seinen gleichaltrigen Landsmann Lorenzo Musetti nach 2.39 Stunden Spielzeit mit 6:7(5), 7:6(6), 6:3 durch.

Somit steht der Südtiroler im Endspiel, wo er am morgigen Donnerstag auf Andrea Basso trifft. Dem Sieger der Pre-Qualifikation winkt eine Wild Card fürs Hauptfeld der „Internazionali d‘Italia“, die vom 11. bis zum 19. Mai im Foro Italico von Rom stattfinden. Auch der Finalist könnte ins Hauptfeld kommen, sollte Andreas Seppi direkt in den Main Draw aufrücken. Ansonsten muss der Verlierer am Samstag in der Qualifikation aufschlagen.

Nach seinen Siegen gegen Luca Tomasetto und Riccardo Balzerani traf Sinner, der in der Pre-Qualifikation als Nummer 2 gesetzt war, im Youngstar-Spitzenspiel auf Musetti. Der 17-jährige Pusterer ist derzeit der beste U18-Spieler im ATP-Ranking, der sieben Monate jüngere Musetti aus Carrara hat hingegen den heurigen Junioren-Grand-Slam-Titel der Australian Open gewonnen. Beide zählen zu den großen italienischen Nachwuchshoffnungen.

Das Spiel war von Anfang an sehr ausgeglichen. Nis zum 5:4 aus Sicht von Sinner nahmen sich beide Spieler jeweils einmal den Service ab. Im zehnten Game hatte der Südtiroler die Chance zum 6:4, ließ jedoch einen Satzball liegen. Musetti glich zum 5:5 aus und sicherte sich wenig später den Tiebreak mit 7:5.

Im zweiten Spielabschnitt gelang Sinner im siebten Spiel das Break zum 4:3, kassierte im Gegenzug aber gleich das Rebreak. Im zehnten Game musste der Südtiroler sogar einen Matchball abwehren, ehe er auf 5:5 stellte. Gleich darauf war es dann Sinner, der Musetti den Service zum 6:5 abnahm. Wiederum verlor Sinner seinen Aufschlag, so ging auch dieser Satz in den Tiebreak. Dort lag der Sextner bereits mit 3:0 vorne, Musetti holte dann fünf Games in Folge zur 5:3-Führung. Sinner steckte nicht auf, ließ beim 6:5 wieder einen Satzball liegen, ehe er seinen dritten zum 8:6 verwandelte.

Im entscheidenden, dritten Satz hatte Sinner einmal mehr das bessere Ende für sich. Der Pusterer nahm Musetti beim Stande von 4:3 den Service ab und verwertete nach 2:39 Stunden seinen vierten Matchball zum 6:3-Endstand. Für diesen Sieg kassiert Sinner beachtliche 18.955 Euro Preisgeld. „Es war zu Beginn ein sehr schwieriges, nervöses Spiel, mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Dann haben wir uns aber gesteigert. Morgen will ich gegen Basso unbedingt gewinnen. Wir haben zwar ein paar Mal miteinander trainiert, ich kenne ihn aber kaum“, so Sinner nach seinem Sieg gegen Musetti.


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