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© Elisa Pozzo |
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Eva Birnerova |
Eva Birnerova ist die neue Königin der Internationalen Tennismeisterschaften von Gröden. Die 22-jährige Tschechin hat ein spannendes und gleichzeitig hochklassiges Finale gegen die favorisierte Polin Marta Domachowska gewonnen. Nach 1:39 Stunden stand ihr Erfolg mit 4:6, 7:5, 6:2 fest. So viele Zuschauer wie noch nie kamen auf dem Center Court der Tennishalle von St. Ulrich voll auf ihre Kosten. Das wichtigste Tennisturnier in Südtirol und das erste „Italian Top Event“ der Saison war zum dritten Mal in Folge mit einem Preisgeld von 75.000 Dollar dotiert, 11.160 davon gehen an die Siegerin.
Maja Matevzic bleibt die einzige Spielerin, die in Gröden als Gesetzte gewonnen hat (2001). Auch eine zweite Serie in Gröden bleibt bestehen. Noch nie hat eine Top-100-Spielerin das Turnier gewonnen. Dabei war Domachowska die erklärte Favoritin vor dem Finale. Nicht nur, weil sie in derWeltrangliste auf Platz 63 liegt und damit um 59 Ränge vor Birnerova, die aber in der neuen Rangliste morgen vermutlich den Sprung in die Top 100 schaffen wird. Domachowska hatte auch alle drei bisherigen Duelle mit Birnerova gewonnen.
Lange Zeit sah es so aus, als würde auch das vierte Duell an die Polin gehen. Nach einem nervösen Beginn (fünf Breaks im ersten Satz, darunter das entscheidende zum 5:4 für die Polin) spielte Domachowska mit mehr Druck, hielt ihr Service ohne Probleme und ging nach einem Break zum 3:2 im zweiten Satz mit 5:3 in Führung.
Aber als Birnerova mit dem Rücken zur Wand stand, spielte sie am besten. Sie hielt ihr Service zum 4:5 und nahm Domachowska den Aufschlag zum 5:5 ab. Insgesamt machte die Tschechin sieben Games in Folge und ging im dritten Satz mit 3:0 in Führung. Domachowska versuchte zwar alles, um wieder ins Match zu kommen, doch Birnerova machte keine Geschenke mehr und nahm der Polin auch den entscheidenden Aufschlag zum 6:2 ab. Mit dem fünften Matchball war das Spiel entschieden.
„Zu Beginn wollte ich etwas Besonderes machen. Ab dem zweiten Satz ist mein Aufschlag gekommen und dann habe ich lockerer gespielt. Dieser Sieg war nach zwei Achtelfinal-Teilnahmen in den letzten beiden Jahren sehr wichtig für mich“.
Domachowska war natürlich enttäuscht: „Vielleicht habe ich nach dem 5:3 im zweiten Satz schon zu locker gespielt, so habe ich am Ende verloren“.
Hradecka/Uhlirova gewinnen Doppel
Mit dem Sieg der als Nummer drei gesetzten Tschechinnen Lucie Hradecka/Vladimira Uhlirova war zuvor das Doppel-Finale zu Ende gegangen. Hradecka/Uhlirova gewannen gegen Tatiana Poutchek/Anastasia Yakimova mit 6:4, 6:2.
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