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© Elisa Pozzo |
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Michaella Krajicek, Sandra Klösel |
Die 7. Auflage der Internationalen Tennismeisterschaften von Gröden gingen mit dem Sieg von Jungstar Michaella Krajicek zu Ende. Die 16-jährige Niederländerin gewann das mit 75.000 Dollar dotierte größte und wichtigste Tennisturnier in Südtirol. Im Finale setzte sie sich vor über 1000 Zuschauern in der voll gefüllten Tennishalle von St. Ulrich gegen die Deutsche Sandra Klösel mit 6:3, 6:3 durch.
Klösel, die Nummer 176 der Weltrangliste (Krajicek ist die Nummer 163) versuchte alles, aber es war an diesem Abend nicht genug gegen eine im zweiten Satz entfesselt aufspielende Krajicek. Zu Beginn brachten beide Spielerinnen ohne Probleme ihren Aufschlag durch. Bis zum 4:3 für die Holländerin lief alles nach Plan. Danach produzierte die bis dahin stark aufschlagende Deutsche (insgesamt sieben Asse) zwei Doppelfehler und ihre vierte Breakchance nützte Krajicek zum 5:3.
Im zweiten Satz diktieren wieder die Aufschlägerinnen bis zum 2:2 das Geschehen. Aber mit drei herrlichen Punkten schafft Krajicek eine 0:40-Führung bei Aufschlag Klösel und das Break zum 3:2 ebnet ihr den Weg zum Sieg. Sie bringt ihr Service zum 4:2 und 5:3 problemlos durch und nützt gleich ihre erste Breakchance zum Sieg. Beim ersten Matchball begeht Klösel einen Doppelfehler – den fünften insgesamt.
Mit Michaella Krajicek hat Gröden einen klangvollen Namen in der Ehrentafel. Vor der 16-jährigen Holländerin hatten schon Gloria Pizzichini (1999), Nadejda Ostrovskaya (2000), Maja Matevzic (2001), Flavia Pennetta (2002), Mara Santangelo (2003) und Iveta Benesova (2004) in St. Ulrich triumphiert.
„Es ist sicher einer der schönsten Siege meiner Karriere nach dem Erfolg beim Juniorenturnier im September 2004 bei den US Open“, freute sich Krajicek. „Im ersten Satz hatte ich schwere Knochen nach den schweren Drei-Satz-Spielen gegen Sucha und Kleinova im Halbfinale, aber danach habe ich mich gesteigert und einige schöne Punkte gemacht“. Enttäuscht, aber am Ende doch zufrieden war Finalistin Klösel: „Ich hätte vor einer Woche nicht erwartet, hier im Finale zu stehen, aber ich wusste, dass ich ein gutes Turnier spielen kann. Heute war es sehr schwer für mich, denn Michaella hat sehr gut aufgeschlagen und keine Breakchance zugelassen“.
Krajicek spielt Mitte Februar das Turnier in Memphis (USA) und danach in Dubai. Für Klösel geht es am kommenden Wochenende mit der Qualifikation in Antwerpen weiter.
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