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Sofia Arvidsson |
Das Marathonspiel zum Auftakt der Internationalen Tennismeisterschaften von Gröden (ITF-Damenturnier, 75.000 Dollar Preisgeld) endete mit einem Sieg der Luxemburgerin Anne Kremer. Die 28-jährige, die erst ihr drittes Turnier nach einer fast einjährigen Pause bestreitet, setzte sich nach exakt drei Stunden gegen Tatiana Poutchek aus Weißrussland mit 1:6, 6:3, 7:6 (9) durch. Kremer, die vor zwei Jahren (Juli 2002) schon die Nummer 18 der Welt war, steht derzeit ohne Weltranglistenpunkte da, letzte Woche beim ITF-Turnier in Grenoble (25.000 Dollar) erreichte sie das Viertelfinale. Heute Nachmittag führte Kremer bei eigenem Aufschlag schon 5:3, lag aber bei Service Poutchek auch 5:6 zurück, ehe sie im Tiebreak zuerst einen Matchball abwehrte und dann selbst ihren vierten verwertete.
Keine Probleme hatte zum Auftakt dagegen Vorjahresfinalistin Sofia Arvidsson. Die Schwedin setzte sich gegen Lubomira Bacheva aus Bulgarien mit 7:6 (4), 6:2 durch und trifft im Achtelfinale auf eine Qualifikantin. Mühelos qualifizierte sich auch Lubomira Kurhajcova für die nächste Runde. Die Nummer fünf des Turniers brauchte nur 63 Minuten um Wild-Card-Spielerin Valentina Sassi mit 6:0, 6:3 nach Hause zu schicken. Ähnlich schnell war Eva Fislova (Slowakei) beim 6:1, 6:4 gegen die Deutsche Julia Schruff.
Kurzes Comeback von Barbara Schwartz
Nach einer über einjährigen Turnierpause (ihr letztes offizielles Einzel hatte sie bei den Australian Open 2003 bestritten) ist Barbara Schwartz gestern in den Profizirkus zurück gekehrt. Doch ihr Comeback dauerte nur eine Stunde. Schwartz verlor gegen die als Nummer zwei gesetzte Tschechin Klara Koukalova mit 0:6, 4:6. Erst nachdem sie im zweiten Satz 0:4 und 1:5 zurückgelegen war, kam sie besser ins Spiel, konnte die Partie aber nicht mehr wenden. Schwartz hatte wegen Problemen am Handgelenk seit über einem Jahr pausiert und nur beim Einladungsturnier im Dezember in St. Anton ein Spiel bestritten (4:6, 4:6 gegen Patty Schnyder). Schwartz stand 1999 auf Platz 40 der Weltrangliste. Damals erreichte sie durch einen Sieg über Venus Williams das Viertelfinale der French Open.
Ausgeschieden sind auch Sandrine Testud/Roberta Vinci im Doppel. Die beiden Mitfavoritinnen unterlagen Nuria Llagostera Nunes/Antonia Matic (Spanien/Deutschland) mit 6:0, 5:7, 3:6. Am Dienstag im zweiten Spiel nach 17 Uhr wird Testud nach einer 19-monatigen Babypause ihr Comeback im Einzel geben. Die ehemalige Top-10-Spielerin trifft auf Antonella Serra Zanetti, die Nummer 99 der Welt.
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