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Vor mehr als 1000 begeisterten Handballfans feierte Bozen einen alles in allem verdienten Sieg. Es war eine würdige Kulisse für ein Derby, dass zwar nicht immer spielerisch auf höchstem Niveau stand, aber zu jederzeit von großer Spannung lebte. Die Nervosität war beiden Mannschaften deutlich anzusehen. So wie es bei Derbys zwischen diesen beiden besten Handballmannschaften Südtirols immer ist. Das Spiel begann zerfahren, wobei Bozen seine sich bietenden Chancen konsequenter nutzte und führte nach wenigen Minuten mit 4 – 1 Toren. Aber die Brixner „Jungen Wilden“ kämpften sich wieder ins Spiel zurück. Bei Halbzeit lag Bozen mit 10 – 7 Toren vorne. Nach der Pause dann die beste Phase der Brixner, Tor um Tor wurde aufgeholt und in der 40. Minute lagen die Eisacktaler erstmals mit 15 – 14 Toren in Führung. Ein wieder einmal überragender Armin Michaeler im Tor der Hausherren machte es möglich. Das Spiel endete mit einem verdienten 26 – 23 Sieg für Bozen. Fazit: Brixen hat alles gegeben, hat aber im Moment nicht die spielerische Qualität von Bozen. Zu viele eigene Fehler bzw. Fehlschüsse waren am Ende ausschlaggebend. Bozen hat aber verdient gewonnen. Nicht zufrieden war man in Brixen mit den beiden Schiedsrichtern aus Meran, die in strittigen Situationen für den Gast aus Bozen gepfiffen haben und teilweise mit unverständlichen Entscheidungen, dieses Spiel beeinflussten. Brixen hat bereits seit längerem sein gestecktes Saisonziel, den Klassenerhalt und damit zusammenhängende Teilnahme am Meisterplay Off, erreicht. Auf dieses bereitet sich die Mannschaft nun konsequent vor und wer weiß, vielleicht kommt es im Viertelfinale zu einem erneuten Südtiroler Derby. Heinrich Federspieler Presse Brixen Handball
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